Lernlandschaft und Lernkultur

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Unsere Schule verfügt auf jedem Stockwerk über mehrere Lernlandschaften. Zahlreiche Tische und Stühle laden zum Arbeiten ein, viele Computer stehen zur Verfügung, die die Medienerziehung der Kinder im Blick behalten, und auch gemütlichere Ecken sind vorhanden, um jedem Kind die passende Lernumgebung anbieten zu können. In dieser freundlichen Lernatmosphäre sollen die Schülerinnen und Schüler eigenaktiv und selbstständig arbeiten können.

Kompetenzorientierung

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Die Planung und Gestaltung optimaler Bedingungen für Lern- und Bildungsprozesse sehen wir als zentrale Aufgaben unserer Schule. Individualisiertes Lernen findet in Lernumgebungen statt, die die individuelle Kompetenzentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler zulassen. Eigenständiges, persönlich bedeutsames und nachhaltiges Lernen für jedes einzelne Kind wird an unserer Schule durch material-geleitete Freiarbeit, durch entwicklungsangemessene Hilfestellungen, „gemeinsames Denken“, Reflektieren der Lernprozesse und durch den Einsatz vielfältiger Ausdrucksweisen ermöglicht.

Damit die Kinder den Herausforderungen unserer Gesellschaft einmal gewachsen sein können, wollen wir ihre Sozialkompetenz stärken. Deshalb legen wir Wert auf einen rücksichtsvollen Umgang und auf ein gewaltfreies Miteinander. Im Schulleben und während des Unterrichts möchten wir unseren Schülern soziale Werte wie Hilfsbereitschaft, Respekt, Toleranz, Offenheit, Achtsamkeit und Humor nahebringen, um so, zusammen mit den Eltern, erfolgreiche Erziehungsarbeit zu leisten. Dabei unterstützen uns die Streitschlichter und unsere Sozialarbeiterin.

Mittlere-Reife-Zug

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Oettingen i. Bay. ist ein eigenständiger M-Standort. Der M-Zug beginnt in der siebten Klasse (M7) und endet in der zehnten Klasse (M10). Der Mittlere-Reife-Zug schließt mit einer Abschlussprüfung zum Mittleren Bildungsabschluss ab. Die Prüfungen in Deutsch, Mathematik und Englisch werden zentral vom Kultusministerium erstellt.

Die Projektprüfung – eine Kombination aus Arbeit/Wirtschaft/Technik und den praktischen Fächern Soziales, Wirtschaft oder Technik – werden von der Schule selbst erstellt. An unserer Schule werden die Schülerinnen und Schüler der M-Klassen über alle vier Jahre hinweg gezielt auf diesen Abschluss vorbereitet. Der Mittlere Bildungsabschluss der Mittelschule ist dem Mittleren Abschluss der Realschule gleichwertig und verleiht die gleichen Berechtigungen. Die verstärkte Vorbereitung auf das Berufsleben sehen wir als großen Vorteil für unsere Schüler. Die vertraute Schulum-gebung, das Klassenlehrerprinzip und moderne Unterrichtsmethoden befähigen unsere Schülerinnen und Schüler, auf einem erhöhten Anfor-derungsniveau zu arbeiten. Der M-Zug der Mittelschule befähigt die Heranwachsenden auch, die Fachoberschule bzw. Berufsoberschule zu besuchen und das Fachabitur bzw. auch die Allgemeine Hochschulreife erfolgreich abzulegen.

Kombiklassen –

Flexible Grundschule

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Jahrgangskombinierte bzw. jahrgangsgemischte Klassen umfassen in der Regel Lerngruppen, die sich aus Schülerinnen und Schülern der Jahr-gangsstufen 1 und 2 bzw. der Jahrgangsstufen 3 und 4 zusammensetzen. Es entstehen daher in beiden Jahrgangsmischungen stets inhaltliche Überschneidungen mit den Lehrplaninhalten der nächst höheren bzw. nächst niedrigeren Jahrgangsstufe. Diese Überschneidungen bereiten wir in jahrgangskombinierten Klassen im Klassenlehrplan wie im täglichen Unterricht in besonderer Weise didaktisch, methodisch und organisato-risch auf.

Das Konzept jahrgangskombinierter Klassen beruht auf pädagogischen Konzepten, die mit altersheterogenen Lerngruppen arbeiten und die Verschiedenheit an Wissen und Erfahrung innerhalb dieser Gruppen für das Lernen fruchtbar machen.

Die Jahrgangsmischung der Jahrgangsstufen 1 und 2 ist dank des Schul-versuchs „Flexible Grundschule“ durch eine weitere Besonderheit gekenn-zeichnet. Es besteht die Möglichkeit, ein, zwei oder drei Jahre in der Ein-gangsstufe zu verweilen. Dieses Jahr wird nicht auf die Pflichtschulzeit angerechnet. Dabei wird sichergestellt, dass alle Schülerinnen und Schüler über die für den Übergang in Jahrgangsstufe 3 erforderlichen Kompeten-zen verfügen.

Schülerfirma DUPF

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Die Schülerfirma DUPF will nach dem Grundsatz „fördern und fordern“ die Schülerinnen und Schüler gezielt auf das Berufsleben vorbereiten, ihre Ausbildungsreife erhöhen und die Kluft zwischen Theorie und Praxis verringern. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Bedeutung von Arbeitshaltungen, Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität, Zuverlässigkeit, Sorgfalt, Fleiß, Ausdauer, Selbstständigkeit, Kooperationsbereitschaft und sozialem Handeln kennen. Weitläufige Aktivitäten in den Bereichen Produktion und Dienstleistung sollen fachliche, handwerkliche und soziale Fähigkeiten stärken und den jungen Menschen realitätsnahe Projektarbeit mit hohem Ernstcharakter ermöglichen.

Durch die Kooperation mit Industrie- und Handwerksbetrieben, sozialen Einrichtungen, der Werbegemeinschaft und der Stadt Oettingen verzahnen wir schulische und außerschulische Berufsorientierung und stellen damit die berufliche Vorbildung auf eine breite Basis. Für junge Menschen ist es wichtig, frühzeitig wirtschaftliche Zusammenhänge zu erleben und zu erfahren und ihre Interessen und Fähigkeiten zu testen und zu entwickeln.

Schulchor – Schulband

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Der Grundschulchor probt jeden Montag fleißig und bereitet sich dabei auf verschiedenste Auftritte vor. Sei es für schulinterne Feste, Gottes-dienste oder auch für außerschulische Events – überall sind wir dabei.

Auch die Schulband ist ein fester Bestandteil unserer Schule. Die Schülerinnen und Schüler können hierbei ihre musikalischen Talente ausbauen und auch präsentieren. Von Klassik bis Poprock – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Vorkurs – DaZ

Wir fördern sowohl nicht-muttersprachliche Kinder als auch mutter-sprachliche Kinder in der Vorbereitung auf den Schriftspracherwerb bereits vor dem Schuleintritt. Im Vorkurs werden Basiskompetenzen aufgezeigt, gefördert und gestärkt, sowie Techniken erlernt und ange-wendet, die für das Arbeiten in der Schule wichtig sind. Die Kinder lernen viele neue deutsche Wörter und Satzstrukturen kennen.

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Auch die Kinder mit Deutsch als Zweitsprache, die bereits unsere Schule besuchen, werden in einem separaten Unterricht in der Sprache Deutsch gefördert.

Förderunterricht

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Wer in der Klassengemeinschaft Forder- oder Förderbedarf hat, kann in vertieften Übungsstunden individuell lernen. Unsere Förderlehrerinnen arbeiten in Zweier- oder Kleingruppen und intensivieren so den Unterrichtsstoff.

Inklusion – barrierefrei

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Ein besonderes Anliegen ist uns auch die Inklusion, das heißt, wir wollen es schaffen, dass jeder Mensch bei uns im Unterricht und am Schulleben teilnehmen kann, auch wenn er eine körperliche oder geistige Beeinträchtigung hat. Zur Unterstützung bei Lernproblemen oder bei Schwierigkeiten im angemessenen Umgang mit anderen arbeiten wir eng mit Schulpsychologen, Beratungsstellen oder mit dem Mobilen Sonderpädagogischen Dienst (MSD) zusammen.

Um eventuellen körperlichen Einschränkungen ebenfalls gerecht zu werden, wurde beim Bau unserer Schule auf Barrierefreiheit geachtet. So verfügen wir über breite Türen, höhenverstellbare Tische und einen Aufzug, wodurch das eigenständige Bewegen erleichtert wird.

Berufsorientierung

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Bereits ab der 5. Jahrgangsstufe eröffnen wir unseren Schülerinnen und Schülern im Rahmen des WiB-Unterrichts Einblicke in die Arbeits- und Berufswelt. Nicht nur theoretisch, sondern auch in realen Begegnungen wie z.B. mit Erkundungen und Projekten wollen wir die Kinder schrittweise auf eine verantwortungsvolle und selbstbestimmte Planung und Gestaltung ihres Lebens als Erwachsene vorbereiten. Unsere Schülerinnen und Schüler setzen sich deshalb regelmäßig mit ihren eigenen Lebens- und Berufsvorstellungen, Wünschen und Perspektiven auseinander.

In der 8. und 9. Jahrgangsstufe haben sie die Möglichkeit, insgesamt 4 Berufspraktika zu absolvieren. Dabei können sie sich im Arbeitsleben nicht nur selbst erproben und Erfahrungen sammeln, sondern auch wichtige Kontakte zu Betrieben knüpfen. Unsere Schule arbeitet darüber hinaus eng mit der Agentur für Arbeit zusammen. Ein Berufsberater bietet insbesondere für die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen regelmäßig Sprechstunden an, sodass die Heranwachsenden bei der Ausbildungsplatzsuche qualifizierte Unterstützung erhalten.

Jedes Jahr findet an unserer Schule für die Klassen 8 und 9M ein Bewerbungstraining statt. Fachleute aus der Wirtschaft und Unternehmer inszenieren mit den Schülerinnen und Schülern Vorstellungsgespräche und erteilen Ratschläge hinsichtlich der Bewerbungsunterlagen.

Mittagsbetreuung – Offener Ganztag – Mensa

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Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern vier Tage in der Woche ein warmes Mittagessen in unserer Mensa an. Auch in der Mittagsbetreuung haben die Kinder die Möglichkeit, ihre Hausaufgaben in der Schule unter qualifizierter Aufsicht zu erledigen und danach im freien Spiel ihre Sozialkompetenz zu erweitern.

Team – Kooperation

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Wir arbeiten nicht nur mit unserer Klasse als Team zusammen, auch als Lehrkräfte unterstützen wir uns gegenseitig und planen unseren Unterricht gemeinsam, um allen Schülerinnen und Schülern die gleichen Chancen zu ermöglichen.

Wir sind zudem mit den Erziehungs- und Bildungspartnern in Stadt und Region vernetzt, um sie gezielt in unsere schulischen Aktivitäten einzubinden.